Trainingsregeln

Obwohl unser Training in eher lockerer Athmosphäre stattfindet, sind gewisse Regeln unabdingbar.

1. Den Anweisungen des Trainers ist Folge zu leisten.
Dies hat vor allem Sicherheitsgründe. Das Training einer Kampfkunst – insbesondere einer mit Waffen – birgt nun einmal ein gewisses Risiko, das minimiert werden muss.

2. Keine Partnerübungen ohne Aufsicht des Trainers.
Partnerübungen sind prinzipiell risikobehafteter als Solodrills. Der Trainer kann fechterisches Niveau und Tagesverfassung meist einschätzen und Tempo und Art der Übung anpassen.

3. Disziplin ist zu wahren.
Jeder blödelt gern mal herum – mit Waffen in der Hand kann daraus aber bitterer Ernst werden. Daher sind all die kleinen Dummheiten fern des Trainingsbereiches und der Übenden zu halten.

4. Der Partner ist kein Gegner.
Für ein sinnvolles Techniktraining ist es nötig, partnerschaftlich zu agieren. Das Gegenüber ist daher mit Respekt und Rücksicht zu behandeln.

5. Bei Unsicherheit: Maske
Viele Übungen können auch ohne Fechtmaske sicher ausgeführt werden, solange man die Geschwindigkeit anpasst und beide Partner sich sicher fühlen. Sobald aber auch nur einer der beiden das Gefühl hat, dass dies nicht mehr der Fall ist (er Angst hat, den Partner unabsichtlich zu verletzen oder verletzt zu werden), sind Masken aufzusetzen. Ebenfalls kann der Trainer bei bestimmten Übungen Maskenzwang festlegen.