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Seitenhiebe

2015-06-09 15:50

Ungeschützter Stahlverkehr

Das Historische Fechten hat in den letzten Jahren international immer mehr Anhänger gewonnen – soviele, dass sich auch die Industrie langsam dafür zu interessieren beginnt. Es sind vor allem solche Artikel, die „Sicherheit“ versprechen, die laufend neu dazu kommen oder verbessert werden.

 

Dieser Trend war immer schon vorhanden – ein Trend, der irgendwie seltsam wirkt in ein einer Kampfkunst. Während man in anderen Kampfkünsten mit Verletzungen relativ locker umgeht, scheint gerade im HF dieses Thema extrem heikel zu sein.

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2015-02-12 08:57

Das Ego-Problem

Jeder Sport basiert auf einem gewissen Maß an Konkurrenzdenken. Entweder man will besser sein als Gegner X oder eine schwierigere Übung schaffen, schneller fahren, weiter laufen, etc. Ohne diese Motivation würden wir wohl bald keinen Sinn mehr darin sehen, uns in einer anstrengenden Tätigkeit zu engagieren.

Doch diese Motivation kann auch zum Bumerang werden - wenn das Ego die Führung übernimmt ...

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2014-10-22 10:37

Sinn und Unsinn des Freifechtens

Seit Jahren wird innerhalb der HEMA-Community (was auch immer mit diesem Begriff nun genau gemeint sein mag) darum gestritten, ob Turniere sinnvoll sind, oder nicht. Ich gestehe, ich habe mich in der Vergangenheit auch an diesem Streit beteiligt - immer auf der Kontra-Seite.

In letzter Zeit habe ich aber angefangen, die Sache von einer anderen Warte aus zu betrachten. Das zugrunde liegende Problem liegt nämlich meiner Meinung nach wesentlich tiefer ...

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2014-09-18 12:59

Die Kraft des Ochsen

Seit die asiatischen Kampfkünste in Europa etabliert wurden, hält sich hartnäckig die Ansicht, dass Technik immer Kraft besiegt. Vorreiter dieses Mythos war das japanische Jiu-Jitsu, das das "Nachgeben" in den Mittlepunkt stellte. Verstärkt wurde dies noch durch solche Methoden wie das Aikidô und Wing Chun, die sich auf die Fahnen schrieben, ohne besonderen Kraftaufwand jeden Gegner besiegen zu können.


Im Laufe der Zeit begannen sich zwei Richtungen zu formen - die eine, in der die Schüler endlose Wiederholungen an Liegestützen pumpen mussten und die andere, in der neben dem Techniktraining vor allem Flexibilität und Geschmeidigkeit trainiert wurden. Von Spitzenkämpfern wurde erwartet, dass sie neben dem Training im Verein noch in die Kraftkammer gingen und Eisen stemmten.

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2013-10-28 13:37

Die vier Grundprinzipien

Der Anonimo nennt in seinem Manuskript vier wesentliche Grundprinzipien oder -eigenschaften, die ein Fechter besitzen muss. Bereits Fiore deiLiberi hat solche Eigenschaften definiert, allerdings noch mehr.


Im Zuge der Überarbeitung des Vereinslogos haben diese auch den Weg auf das Logo gefunden - Zeit also, sich damit zu beschäftigen.

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2013-10-22 10:15

Dechiffrieren der Quellen

Wenn wir uns mit den Quellen befassen, sehen wir zumeist vor allem eines: eine bestimmte Situation, aus der heraus wir auf bestimmte Art und Weise handeln sollen. Wir achten auf die Guardie, die Schwertbewegungen, die Schritte. In der Praxis führt das aber oft dazu, dass wir den Anweisungen zwar Punkt für Punkt folgen, dennoch aber nicht das gewünschte Ergebnis erreichen.

Liegt das allein am persönlichen Unvermögen, oder fehlt uns da einfach ein Teil? Oder muss man den Code der Quellen vielleicht auf zwei Arten dechiffrieren?

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2013-06-17 15:15

Spada bastardo - Das Bastardschwert

Seit es Rollenspiele gibt, gibt es den Begriff des "Bastardschwertes" im Sprachgebrauch aller Fantasyfreunde. Im alten D&D war es die einzige Waffe, die sowohl mit einer wie auch mit zwei Händen geführt werden konnte und deren Schadenswert sich veränderte. Andere Systeme behandelten die Waffe ähnlich oder machten sie überhaupt zu einem "kleinen Zweihänder".

In den Anfangstagen des HF verwehrten sich besonders die Aktiven der deutschen Fechttraditionen gegen diesen Bezeichnung, erklärten sie zur Erfindung von D&D und stellten klar, dass damit das "Lange Schwert" gemeint sei. Was ist nun aber dran, an dieser Waffe?

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2013-05-28 13:46

Zwischen den Zeilen lesen

Jeder Anfänger lernt zuerst einmal die Guardie. Das ist in den Quellen so dargelegt und auch begründet. Was aber macht man mit diesen Haltungen? Bei den meisten Fechtern sieht man innerhalb eines Freikampfes vielleicht drei oder vier verschiedene Guardie, manchmal sogar nur eine oder zwei.

Was aber, wenn man die Sichtweise umkehren muss? Wenn man den Fokus von den Haltungen an sich wegbewegen muss, um das Bild scharf zu sehen?

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2013-05-14 11:17

Das unterschätzte Solo-Training

Das Training ohne Partner hat in den Kampfkünsten zumeist ein sehr zwiespältiges Image. Die Vertreter der Kampfkunst sehen darin häufig eine Methode der persönlichen Entwicklung (Stichwort: Kata), diejenigen, die sich mehr mit der direkten Konfrontation in Sport oder Selbstverteidigung beschäftigen, halten es zumeist maximal für eine untergeordnete Trainingsform.


Doch Solo-Training ist deutlich wichtiger - und vor allem deutlich mehr als nur stures Drillen oder Formenlaufen ...

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2013-02-06 09:13

Halb, Gleich, Dagegen?

Die Begriffsvielfalt in den Quellen das Tempo betreffend kann recht verwirrend sein. Noch dazu, wenn man Begriffe aus dem Rapierfechten oder gar dem modernen Degenfechten dazuwirft. Dabei ist eigentlich alles ganz einfach ...

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